Wärmewende mit oder ohne Gas?

Das Pariser Klimaabkommen verlangt eine drastische Senkung der CO2-Emissionen. Um diese langfristigen Klimaschutzziele zu erreichen, ist parallel zur Strom- und Verkehrswende auch eine Wärmewende notwendig, denn der Wärmesektor macht fast die Hälfte des inländischen Endenergieverbrauchs aus. Fossiles Erdöl und Erdgas für die Wärme-versorgung haben in einem solchen Zukunftsszenario keinen Platz mehr und das Potenzial von Biogas und der Power-to-Gas-Technologie wird kontrovers diskutiert. Das hat auch Auswirkungen auf die Netzinfrastruk-turen für Fernwärme und Gas, welche an die neuen Anforderungen an -gepasst werden müssen. Die Langlebigkeit dieser Infrastrukturen erfordert, dass Städte, Gemeinden und Energieversorgungsunternehmen jetzt die Weichen für eine nachhaltige Wärmeversorgung stellen. Sie sind gefordert, die Bedeutung von Fernwärme und Gas in der Energieplanung neu zu definieren, ihre Investitionen langfristig zu planen und Fehlinvestitionen zu vermeiden.

An der Tagung präsentieren Expertinnen und Experten unterschiedliche Lösungsansätze, wie die Umstellung auf eine umweltfreundliche Wärmeversorgung funktionieren kann. Sie zeigen das Potenzial von erneuerbaren Wärmequellen sowie die Bedeutung der Sektorkopplung auf und diskutieren die Frage, welche Rolle neben Umgebungs- und Fernwärme Biogas und synthetisches Gas im Wärmemix der Zukunft spielen werden.

Datum
23. August 2019

Ort
Volkshaus, Zürich

Das Programm finden Sie hier.

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